WIENWOCHE – Raumeroberung

Erstmals vom 21. 9. 2012 bis zum 7.10.2012 wird das Kulturprojekt WIENWOCHE stattfinden. Auf Initiative der Grünen Wiens wurde der Verein zur Förderung der Stadtbenutzung gegründet, der seinerseits Träger des dauerhaften Kulturprojekts WIENWOCHE ist. 450.000,00 € stellt das Wiener Budget zur Verfügung. Die Finanzen werden vom Kulturausschuss der Stadt Wien kontrolliert.  Die künstlerische Leitung und Geschäftsführung 2012 wurde vom Verein bereits bestellt. Die Ausschreibung für die Teilnahme an Projekten der WIENWOCHE 2012 ist veröffentlicht. Die Auswertung und Bewertung der Ausschreibungsergebnisse erfolgt durch die Delegierten des Vereins, die Projektleitung  und den Programmbeirat (der noch unbekannt ist). Soweit zu den Strukturen.

Der Vereinszweck ist die “Entwicklung gesellschaftspolitischer und kultureller Handlungsräume – auch im Sinne einer Rückeroberung öffentlichen Raumes für künstlerische, soziokulturelle und zivilgesellschaftliche AkteurInnen”. Die Konkretisierung  für 2012 erfolgte in der Ausschreibung für WIENWOCHE 2012: Agieren, Geschichte neu schreiben und Raum umverteilen. Die Projekte mit lokalem Bezug sollen in kollektiver Zusammenarbeit der ausgewählten TeilnehmerInnen realisiert werden. Die Einreichfrist endet am 11.3.2012. Die Auswahl der BewerberInnen und die darauffolgende Gestaltung des Programms soll bis 20.4.2012 abgeschlossen sein. Die Arbeitsgruppen werden ab 23.4.2012 gebildet und entwickeln dann bis zum Beginn der WIENWOCHE ihre Projekte. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden während der WIENWOCHE zwischen 21.9. und 7.10.2012 präsentiert.

Das Ganze klingt nach einem langen und spannenden Prozess im Sinne einer sozialen Plastik. Wer sich wohl daran beteiligen wird?

Animalische Kunst

Chimpanzee congo painting (1954 – 1964):

Chimpanzee congo painting

Hier erkennen wir, dass Informelle Malerei in sehr alten Hirnstrukturen verankert sein muß, quasi ein Urtrieb ist. Congo ist für mich ein Klassiker der modernen Kunst.

Ein anderes Beispiel animalischer Kunst ist Elephantenmalerei, 2008 (?): http://youtu.be/He7Ge7Sogrk

Auch sehr spannend, was die Elefanten können. Wir sehen hier, dass naturalistische / realistische Malerei eine Frage der Dressur ist. “Ich hätte nicht die Geduld dafür” – das anerkennende Urteil und Qualitätskriterium von vielen kunstfernen Menschen. Heutzutage ist  der Realismus wieder groß in Mode bei den Elefanten.

Wie unschwer an meiner Malerei zu erkennen ist, schätze ich Congos Kunst mehr als die Elefantenmalerei.

Apropos tierische Kunst: The creative work of animals creates no copyright – da haben die Tiere uns Menschen was voraus.

Schwebende Wirklichkeiten

Auf einem ungegenständlichen Urgrund tauchen Wirklichkeiten auf. Wie aus dem Nichts heben sich haltlos schwebende Realitätspartikel ins Bewußtsein. Ein zusammenhängendes, wohlbegründetes Bild der Realität entspricht ebensowenig meiner Wahrnehmung und Erkenntnis, wie eine absolute Leere und Formlosigkeit. Schwebende Wirklichkeiten – darauf kann ich mich einlassen.

Ben

Ben, 2011, Öl und Fotos auf Leinwand, 70 x 90 cm

linkes links

linkes links, 2011, Öl und Fotos auf Leinwand, 70 x 90 cm

Redoute

Redoute, 2011, Öl und Fotos auf Leinwand, 90 x 70 cm

alles paletti

alles paletti, 2011, Öl und Fotos auf Leinwand, 70 x 90 cm

Vandalismus

Vandalismus, 2011, Öl und Fotos auf Leinwand, 90 x 70 cm

Inseln

Inseln, 2011, Öl und Fotos auf Leinwand, 70 x 90 cm

FREIE PLÄTZE IN GEMEINSCHAFTSATELIER

Im “KUNSTBETRIEB” sind ca. 100 m² von insgesamt 150 m² Atelierfläche zur Mitbenützung frei. Die Räume liegen ebenerdig, sind hell und in gutem Zustand. Adresse: 1180 Wien, Klostergasse 11-13 (Ecke Kreuzgasse 64).

 

Kosten: 800,00€ inkl. BK und Steuern, exkl. Energie und Heizung.

Anfragen an Wolfgang Dokulil hier im Blog, oder 069911788047.

Workshop im Kunstbetrieb

gegen Weihnachtsstress, Einkaufsrausch und Familienzwist: Kunstwerke selber machen und verschenken. Geselligkeit soll dabei nicht zu kurz kommen.

Unkostenbeitrag pro Termin: 15,- €